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Der DKR tagte im großen Sitzungssaal im Gustav Stresemann Zentrum in Bonn.

Jetzt Mitglied beim Deutschen Koordinierungsrat

Der Bad Laaspher Freundeskreis ist jetzt Mitglied 

beim  Deutschen Koordinierungsrat

Seit dem 18.06.2023  ist der Bad Laaspher Freundeskreis Mitglied bei den Gesellschaften Christlich-Jüdischer Zusammenarbeit Deutschen Koordinierungsrat e.V. (DKR)  Die Aufnahme in den Dachverband aller Gesellschaften und Vereine Christlich-Jüdischer Zusammenarbeit in Deutschland erfolgte einstimmig.

Schirmherr des DKR ist der Bundespräsident Steinmeier. Jochen Menn und Rosemarie Bork erläuterten die Ziele und Konzepte unseres Vereins vor der Mitgliederversammlung des DKR in Bonn. Die Präsentation unseres Films zum Projekt Alte Synagoge rundete die Vorstellung ab. Anschließend erfolgten die beiden Empfehlungen von CJZ Siegerland und CJZ Marburg.

Neben unserem Freundeskreis sind die Gesellschaften  CJZ Regensburg und CJZ Nordhorn aufgenommen worden.

Von dem Beitritt erwarten wir uns eine ganze Anzahl von Vorteilen. In inhaltlicher Hinsicht werden wir eingebunden in die aktuellen Diskussionsprozesse aller Gesellschaften in Deutschland. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Sorge um den zunehmenden Antisemitismus oder der Anstieg der Verbreitung nationalradikalen Denkens. Welche Antworten finden wir angesichts dieser Herausforderungen. Ein anderer Vorteil liegt in der Netzwerkarbeit. Bei der Suche nach interessanten Referenten kann uns der DKR hilfreiche Informationen geben. Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Beantragung von Mitteln bei der Staatskanzlei in Düsseldorf. Damit kämen wir in die Lage, eine Honorarkraft für die Planung und Organisation der Vereinsarbeit einzustellen. Das lässt sich aber erst 2024 verwirklichen.

Das wichtigste Thema auf der Mitgliederversammlung des DKR war aber die Entscheidung, sich vom Begriff der „Woche der Brüderlichkeit“ zu verabschieden. In Zukunft soll das aktuelle Jahresthema bei der bundesweiten Veranstaltung  der Buber-Rosenzweig-Medaille und bei den dezentralen Veranstaltungen  in dem Vordergrund stehen.

Der bisherige Name wird durch die Formulierung „Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ ersetzt. Statt der Woche der Brüderlichkeit wird zukünftig das Jahr der „Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit“ 2024 – 5784/5785 ausgerufen. Dabei finden zukünftig christliche und jüdische Zeitrechnung Erwähnung.

Am 3.März 2024 wird in Mainz die nächste Buber-Rosenzweig Medaille verliehen.

Über die Internetseite: www.deutscher-koordinierungsrat.de  informiert der DKR über seine Arbeit.

Bild: Mitgliederversammlung des DKR in Bonn 18.06.2023

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