Die WDR Lokalzeit zu Gast in der Alten Synagoge

Die Presseberichte in der jüngsten Zeit haben nun auch die Lokalzeit aus Siegen bewogen, über unser Projekt zu berichten.  Bei nasskaltem Schneewetter wurde ein Fernsehbericht über das Projekt, über die Ziele, über die Geschichte und die Architektur der Alten Synagoge produziert. Im Mittelpunkt des Berichts stand aber die Frage, was aus der Fensterfrage wird. Jochen […]

Planting Trees Projekt für Israel

Vor 75 Jahren wurde der Staat Israel gegründet, um unsere enge Verbindung zu unterstreichen hat die israelische Botschaft ein besonderes Projekt ins Lebens gerufen: In 75 Wahlkreisen werden Bäume gepflanzt, um die Verwurzelung Deutschlands mit Israel zu symbolisieren. Im Rahmen dieses Projekts hat Laura Kraft (Bundestagabgeordnete für Siegen-Wittgenstein der Partei Bündnis 90/Die Grünen ) einen […]

Was tun?! Aktueller Antisemitismus in Deutschland

Vortrag und Diskussion mit Dr. Olaf Kistenmacher Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23.11., um 19 Uhr in der Arche – Aula des Evangelischen Gymnasiums Weidenau, Im Tiergarten 5-7, in Weidenau statt.Der Eintritt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.  Hass auf Jüdinnen und Juden nimmt unübersehbar zu. Das ist nicht erst seit dem Terrorangriff […]

Film: Walter Kaufmann – Welch ein Leben!

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies
Ein Jahrhundertleben in 101 Minuten
Sondervorführung in Bad Laasphe im Residenz Kino
am Sonntag, den 22.10.23 um 17.00 Uhr
Einleitung durch den Regisseur Dirk Szuszies
und anschließendes Filmgespräch
In Zusammenarbeit mit
Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Unter der Schirmherrschaft und mit Unterstützung der
Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen,
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Zusätzliche Schulvorführung mit Regisseur am 23.10.23
Brückenstr. 2, 57334 Bad Laasphe, Tickethotline: (0 27 52) 820
Romanautor, Seemann, Korrespondent und politischer Aktivist: im Leben des in Berlin
geborenen und am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren gestorbenen Walter Kaufmann
spiegeln sich auf einzigartige Weise historisch bedeutende Ereignisse wider. Er war ein
Mann, der die Welt begreifen, beschreiben, verändern wollte.
Der Film beleuchtet das Leben des jüdischen Schriftstellers Walter Kaufmann.
1924 kommt er als Sohn namens Jizchak der armen, jungen polnischen Jüdin Rachel
Schmeidler in Berlin zur Welt. 3 Jahre später adoptiert ihn ein wohlhabendes Duisburger Ehepaar, Johanna und Sally Kaufmann. Der Adoptivvater ist ein angesehener
Rechtsanwalt in Duisburg, alteingesessen und prominent.
Duisburg ist also Mittelpunkt des jungen Lebens von Walter Kaufmann, die Stadt ist
wichtig für ihn geblieben: als Ausgangspunkt des Aufbruchs in die weite Welt, wenn
dieser auch unfreiwillig begann. Die Adoptiveltern wurden nach Theresienstadt deportiert und später in Auschwitz ermordet. Im Gegensatz zu ihnen konnte Walter Kaufmann der Vernichtung durch die Nazis entkommen, rettete sich als Jugendlicher mit
einem Kindertransport nach England. Wurde dort interniert und mit dem berüchtigten
Schiff „Dunera“ von den Engländern nach Australien verfrachtet, wo er noch fast zwei
Jahre in einem Internierungslager verbringen mußte.
Nach langen Jahren des Exils in Australien entschied er sich bewußt 1956 für ein Leben in der DDR. Dank seines australischen Passes, den er zeit seines Lebens behielt,
bereiste er als wahrer Kosmopolit die ganze Welt. Der Film folgt seinen wesentlichen
Lebenslinien : den katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus, der Bürgerrechtsbewegung in den USA, dem Prozess gegen Angela Davis, der Revolution in Kuba, den
Atombombenabwürfen in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, dem Zusammenbruch der DDR. Alles Themen, die uns bis heute
beschäftigen.
Im Film wird auf imponierende Weise deutlich, wie Walter Kaufmann bis zu seinem
letzten Atemzug gegen den erschreckenden Rechtsruck sowie zunehmenden Rassismus und Antisemitismus unserer Tage kämpfte. Es ist tröstlich, dass als Vermächtnis
dieses großen Zeitzeugen nicht nur seine Bücher, sondern auch der Dokumentarfilm
bleiben werden, die alte und junge Zuschauer in ihren Bann ziehen.
Gefördert von
der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.
FFA und Kurt und Hildegard Löwenstein/Losten Stiftung
In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V
Alle Infos, Trailer, Fotos und Termine: www.walterkaufmannfilm.d22

Erinnerung an die jüdische Familie Burg aus Banfe

Banfe. Seit dem 27. April 2022 erinnert in der Banfer Ortsmitte ein Gedenkstein an die jüdische Familie Burg, die an diesem Tag ihren Heimatort verlassen musste, nach Zamosc deportiert und ermordet wurde. Auf einer Erinnerungstafel sind die Namen und Daten der Opfer eingraviert. Seit dem Sonntag (06.08.2023) haben die Opfer der Nazi-Diktatur auch ein Gesicht […]

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