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75. Jahrestag der Deportation Laaspher Juden nach Theresienstadt

Keiner glaubt an Gott. Klar antwortete Dalia Lavi am Mittwochabend im Laaspher Haus des Gastes auf die Frage, wie das denn mit Religion in ihrem Kibbuz aussehe, wenn es da offensichtlich keine Synagoge gebe. Zuvor hatte die Israelin, die genauso heißt wie die bekannte Sängerin und ihren Namen nur ein bisschen anders, ohne den Buchstaben „h“ aus dem hebräischen in unser lateinisches Alphabet überträgt, mehr als eine Stunde lang über das Wesen der Kibbuzim – so der korrekte hebräische Plural – im Allgemeinen und das konkrete Leben im Kibbuz Dorot gesprochen. Der Christlich-Jüdische Freundeskreis Bad Laasphe hatte Dalia und ihren Bruder Naftali für sechs Tage nach Deutschland eingeladen. Eine Spende eigens dafür und ein aus diesem Anlass gewährter günstiger Übernachtungs-Tarif im Laaspher Hotel am Fang entlasteten dabei den Freundeskreis finanziell. Dalia und Naftali sind die Kinder von Baruch Lavi, vor 100 Jahren als Berthold Beifus in Laasphe geboren.

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